Sylvia Plath, Die Glasglocke

Sylvia Plath, Sylvia Plath. Wer war das noch gleich? Richtig: Eine amerikanische Dichterin. Und diese Dichterin hat einen Roman geschrieben mit dem Titel „Die Glasglocke“.

Protagonistin Esther Greenwood, eine junge Studentin aus Boston, macht ein Volontariat in einer New Yorker Redaktion für vier Wochen. Sie lebt mit ein paar anderen Studentinnen im Hotel Amazon. Esther ist eher eine Einzelgängerin, sie liebt das Schreiben und möchte Dichterin werden. Mit Doreen freundet sie sich ein bisschen an, vielleicht wäre es richtiger zu sagen, Doreen freundet sich mit Esther an. Esther möchte aus der Zeit in New York so viel mitnehmen wie möglich, sie ist neugierig auf die Stadt, auf die Menschen, das Nachtleben und auf das, was dort geschieht und erlebt eine aufregende Zeit. Einmal vergiftet sie sich fast. Irgendwann geht es wieder heim zu ihrer Mutter, in die kleine Idylle, in der sich Esther beobachtet und eingeengt fühlt. Es geht ihr zusehends schlechter dort. Sie hatte mit einer Zusage für einen Literaturkurs gerechnet, den sie nach ihrer New Yorker Zeit besuchen wollte, doch als sie nach Hause kommt, erfährt sie von ihrer Mutter, dass sie eine Absage bekommen hat. Esther gerät ins Strudeln und Straucheln, sucht nach anderen Möglichkeiten. Sie kann nicht mehr schlafen und gerät in einen Zustand von Delirium und Depression. Esthers Mutter meint, sie solle zum Arzt gehen.

Sprachlich sehr, sehr schön, tief, poetisch, bildreich und mitreißend und auch inhaltlich sehr abwechslungsreich und facettenreich.

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