Der alltägliche Tod meines Vaters (P. Kersten)

In seiner ersten Prosa „Der alltägliche Tod meines Vaters“, schreibt Paul Kersten, der auch einige Gedichtbände veröffentlicht hat, über den Tod seines Vaters. Zeitlebens hatte er keine gute Beziehung zu ihm, auch keine schlechte, es war ein distanziertes Miteinander. Er beschreibt seine Gedanken und Gefühle, als ihm bewusst wird, dass der Vater sterben wird, nach dessen Tod über Gefühle und Gedanken, die in ihm sind, hinter all seinen Erinnerungen. Offen formuliert er Strecken des gemeinsamen Lebens, Dialoge, Feste, Unterhaltungen. Berührend. Auf 102 Seiten schreibt er über den alltäglichen Tod seines Vaters, schreibt über ihn, als wolle er einen Teil festhalten und gleichzeitig loslassen. Ein Buch über zwei, die nicht wirklich zueinander gefunden haben und doch irgendwie zueinander gefunden haben, so gut es eben ging. Und dazwischen die Mutter und Ehefrau. Lesenswert.

Ein Artikel in der Zeit über Buch und Autor:
http://www.zeit.de/1978/24/der-alltaegliche-tod-meines-vaters

Paul Kersten, „Der alltägliche Tod meines Vaters“, Kiepenheuer & Witsch

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